Kontext: Steve Jobs wurde eingeladen, bei der Abschlussfeier der Stanford University eine Rede vor den frisch graduierten Studenten zu halten. Zu dieser Zeit schien seine Krebserkrankung überwunden. Doch sechs Jahre später, im Oktober 2011, verstarb er.
Ich freue mich, heute bei Ihnen zu Gast bei einer der besten Universitäten der Welt zu sein. Ich habe nie eine Universität abgeschlossen. Um die Wahrheit zu sagen, bin ich einem Universität-Abschluss nie nähergekommen, als hier jetzt bei bei Ihrer Abschlussfeier. Heute möchte Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist es. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.
Die erste Geschichte: Die Kalligraphie-Kurse an der Universität
Die erste Geschichte geht darum, Punkte zu verbinden.
Ich hab mich von der Reed Universität nach den ersten 6 Monaten wieder ausgeschrieben, aber dann blieb ich als ein Externer weiter dort für weitere 18 Monate oder so, bevor ich endgültig ausstieg. Also, warum habe ich aufgehört?
Es begann, bevor ich geboren wurde. Meine biologische Mutter war eine junge, ledige Hochschulabsolventin, und sie beschloss, mich zur Adoption frei zu geben. Sie war fest davon überzeugt, dass ich bei Geburt von einem Hochschulabsolventen adoptiert werden sollte, also wurde alles für mich festgelegt, um bei der Geburt von einem Anwalt und seiner Frau adoptiert zu werden. Nur, als ich da war, beschlossen sie in letzter Minute, dass sie eigentlich ein Mädchen gewollt hätten.
So erhielten meine Eltern, die auf einer Warteliste waren, einen Anruf mitten in der Nacht und wurden gefragt: "Wir haben unerwarteterweise einen Jungen; Wollen Sie ihn? "Sie sagten:" Natürlich. "Meine biologische Mutter fand später heraus, dass meine Adoptiv-Mutter nie eine Universität abgeschlossen und dass mein Vater nie an eine High School absolviert hatte. Sie weigerten sich, die endgültigen Adoptionsunterlagen zu unterzeichnen. Aber nur wenige Monate später gaben sie nach, weil meine Eltern versprachen, dass ich eines Tages auf die Universität gehen würde.
Und 17 Jahre später ging ich auf die Universität. Aber ich wählte naiv, wie ich war, eine Universität, das fast so teuer wie Stanford war, und alle Ersparnisse meiner Arbeiter Eltern wurden für meine Studiengebühren ausgegeben.
Nach sechs Monaten konnte ich keinen Nutzen darin sehen. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben machen wollte und keine Ahnung, wie die Universität mir helfen würde, es herauszufinden.
Und hier verbrauchte ich das alles Geld, das meine Eltern ihr ganzes Leben gespart hatten. Also habe ich beschlossen, aufzuhören und darauf zu vertrauen, dass sich am Ende alles irgendwie ergeben würde. Es war ziemlich beängstigend zu der Zeit, aber im Rückblick war es eine der besten Entscheidungen, die ich je gemacht habe.
In der Sekunde, in der ich draußen war, konnte ich aufhören, die Pflicht-Kurse zu besuchen, die mich nicht interessierten, und konnte anfangen, in diejenigen zu gehen, die interessant ausschauten.
(a) Welche zentrale Botschaft vermittelt Steve Jobs mit seiner Geschichte über das Verbinden von Punkten (connecting the dots)?
(b) Wie nutzt Jobs seine persönliche Erfahrung mit dem Studienabbruch, um eine inspirierende Lektion für die Zuhörer zu formulieren?